Madrigale und Tänze
                            Getanzte Choräle und Chorlieder

Sommerfest der Ev.Kirchengemeinde Waldmichelbach, 09.Juni.2002
Trabucchetto, Stuttgart, Sing-und Spielkreis Wald-Michelbach
2 Intraden aus dem "Lustgarten"
Nun fanget an, ein guts Liedlein zu singen
Musica, die ganz lieblich Kunst
Viele verachten die edele Musik

*****


Belle, qui tiens ma vie (instr. / voc.)
Il est bel et bon
Premier Branle commune
Je ne l'ose dire
April ist in my mistress face
Come again
Tutti venite armati
A lieta vita (instr. / voc.)
Mein Gmüth ist mir verwirret
Tanzen und Springen (instr. / voc.)


*****


Pavane: Ach, bleib mit deiner Gnade
Galliarde: Nun preiset alle Gottes Barmherzigkeit
Allemande mit Tripla: Befiehl du deine Wege
Courante: Wir wollen alle fröhlich sein

*****


Spagnoletto
Bella Gioiosa
Contrapasso Nuovo
Tourdion
Austria f elice
Hans Leo Hassler (1564 - 1612
Johannes Jeep (1582 -1644)
Joh. Kaspar Bachofen
(1697 - 1755) Satz: 6. Wolters



Toinot Arbeau (1589)
Pierre Passereau (um 1534)
Pierre Phalese (ca. 1510- 1573)
Pierre Certon (+1572)
Thomas Morley <1557-1603)
John Dowland (1562 - 1626)
Giovanni Gastoldi
(1550-1622)
Hans Leo Hassler




Satz: Melchior Vulpius (1609)
Satz: M. A. v. Lowenstern (1644)
Satz: Anonymus
Satz: Michael Pratorius (1571 - 1621)




Cesare Negri (1602)
Fabritio Caroso (1581)
bei Attaingnant (um 1530)
Cesare Negri
Pressebericht

Originaltänze der Renaissance

Viel Abwechslung beim Fest der evangelischen Kirchengemeinde


Wald-Michelbach.
(zg) Höfische Kostüme, höfische Tänze und getanzte Choräle bietet die Tanzgruppe "Trabucchetto" aus Stuttgart im Rahmen des großen Sommerfestes am Sonntag (9.) der evangelischen Kirchengemeinde Wald-Michelbach dar. Die Gruppe hat sich zur Aufgabe gemacht, Tanze der Renaissance in originaler Gestalt und Choreographie yprzuführen. Sie zeigen - als besondere Überraschung auch, dass viele der Gesangbuchlieder ursprünglich Tänze gewesen sind.
Das Musikprogramm am Sonntag ab 15.30 Uhr in der evangelischen Kirche beginnt zunächst mit Madrigalen und Instrumentalstücken des 16. und 17. Jahrhunderts, gesungen und musiziert vom Sing- und Spielkreis "provocale" Wald-Michelbach, schon dabei wird deutlich, dass ein Liebeslied "Mein Gmüt ist mir verwirret, das macht ein Jungfrau zart" später zum Passionschoral werden kann. Die Tanzvorführungen schlieBen dann unmittelbar an, begleitet ebenfalls von "provocale".
Der evangelische Kirchenchor Wald-Michelbach rundet den musikalischen Teil mit Chorliedern der Romantik ab: ausgesucht schöne Stücke von Mendelssohn, Schumann, Brahms und anderen. Entgegen der Ankündigung auf den Plakaten und im Gemeindebrief findet das gesamte Programm in der evangelischen Kirche statt.
Der Vorabend des Sommerfestes gehört wie immer den Kindergruppen der evangelischen Kirchengemeinde. Am Samstag ab 18 Uhr singen und musizieren Flötenkreis, Singschule und Kinderchor. Die Kleineren ("Singschule") singen und spielen die Geschichte vom "Samaritaner", der einem unter die Räuber Gefallenen uneigennützig hilft. Die Grofieren (Kinderchor) bieten mlt Mitgliedern des Collegium instrumentale das Märchen der "Bremer Stadtmusikanten" dar - in der musikalischen Form von Günther Kretzschmar. Das Programm wird durch Flötenstucke von Hans Poser ergänzt.
Die Tanzgruppe "Trabucchetto" aus Stuttgart tritt im Rahmen des großen Sommerfestes
der evangelischen Kirchengemeinde in Wald-Michelsbach auf
TANZ UND MUSIK DER RENAISSANCE IN ITALIEN

25. April 2002 20.00Uhr
Robert-Bosch-Saal Treffjmnkt Rotebühlplatz Stuttgart


In der Renaissance bildeten Tanz und Musik Formen gesellschaftlicher Repräsentation.
Die Fürstenhöfe waren Bühne für die Selbstdarstellung von Herrschern und Adligen, besonders in Italien: Diese vergangene Kultur wollen wir auf unterhaltsame und anschauliche Weise wieder zum Leben erwecken.
Der adlige Mensch der Renaissance suchte höhere Bildung, pflegte antikes Gedankengut und liebte stilgemäßes Auftreten.
Vornehme, leichte Geselligkeit wie auch Streben nach äußerer Würde fanden ihren Ausdruck in höfischer Musik, Tanz und Architektur.
Eingebettet in den kulturhistorischen Kontext und begleitet von zeitgenössischer Instrumentalmusik,
zeigen wir in prächtigen Kostümen Tänze mit märchenhaften Namen wie "Il Grazioso" oder "Dolce Amoroso Fuoco" und laden Sie zu einem festlichen Abend ein.


Tanz: Trabucchetto, Ensemble für historischen Tanz, Stuttgart
Musik: hocad-Ensemble, Freiburg
Vortrag: Dr. S. Grötz, Kunsthistorikerin Stuttgart

25. April 2002, 20.00 Uhr
Robert-Bosch-Saal
Treffpunkt Rotebühlplatz, Stuttgart
Plieninger Rundschau 15. Januar 2003

Auch in alten Zeiten ging´s hoch her


Trabucchetto-Ensemble widmet sich den Tänzen der Renaissance


Von Thorsten Hettel


Waren das noch Zeiten, als Männer noch galante Kavaliere waren und Frauen edle Damen. Das Ensemble fur historischen Tanz "Trabucchetto" lässt das höfische Leben der Renaissance wieder auferstehen, beispielsweise bei Aufführungen im Hohenheimer Schloss.


Hohenheim

Pavane, Gaillarde oder Dolce Amoroso Fuoco, schon allein die Namen der französischen und italienischen Tänze der Renaissance versprühen einen Hauch des vornehmen Lebens am Hofe, lassen das Bild einer illustren Gästeschar in prunkvollen Kostümen entstehen. Und wenn das Trabucchetto-Ensemble auftritt, das sich nach einem kleinen Tanzschritt aus dem italienischen Hoftanz benannt hat, scheint diese Zeit wieder lebendig zu werden. "Der Spaß an Musik und Tänzen aus dem 15. und 16. Jahrhundert hat uns zusammengebracht", sagt Mirjam Weiß. Und ein bisschen, so gesteht sie, ist es zumindest bei ihr wohl auch der "Mädchen-Prinzessinnen-Traum". Wer mit historischem Tanz nur ein feierliches Schreiten nebst höflicher Verneigung vor dem Partner verbindet,
irrt gewaltig. Denn neben Schreittänzen wie der Pavane gab es auch Springtänze wie die Voita, welche die Hüter der Moral im 16.Jahrhundert gehörig erregten. Bei diesem "teuflischen Tanz" warf der Tanzer seine Partnerin in die Höhe und fasste sie dabei an einem "schwammigen Ort" (am unteren Ende des Korsetts) in der Nähe der Schenkel. Vielleicht deswegen wurde die Volta an den europäischen Höfen, vor allem in Paris und London, mit dem größten Vergnügen getanzt.
Die Beschäftigung mit der Historie gehört für die Mitglieder des Trabucchetto-Ensembles dazu. Als Vorlage für Pavane, Volta und Co dienen die Bücher von Tanzmeistern der Renaissance. Geschrieben wurden diese zumeist fur hochwohlgeborene Persönlichkeiten am Hofe, zu dessen Ehren sie auch aufgeführt wurden. Um einen neuen Tanz einzustudieren, brüten die Trabucchetto-Mitglieder uber den alten Schriften und versuchen, die dazu passende Musik zu finden. Ebenfalls eine Menge Zeit geht fur die prunkvollen Kostüme drauf, die in vielen Arbeitsstunden allein oder zu zweit entstehen. "An meinem Kostüm hab' ich fast ein Jahr lang gearbeitet", erzählt Weiß. Die Vorlage ist ein Kleid von Dorothea Sabine, Pfalzgräfin von der Pfalz, die von 1576 bis 1598 lebte.
Bilder und Schnitte dieser Kleider finden sich ebenfalls in historischen Büchern.
Entstanden ist das Trabucchetto-Ensembles vor zwölf Jahren, als sich die beiden Gründer bei einem Renaissance-Workshop kennen lernten und feststellten, dass sie nur wenige Kilometer voneinander wohnen. Bei Kursen an der Uni Hohenheim fanden sich weitere Mitglieder.
Bis ein Tanz einstudiert ist, braucht es mitunter schon einige Zeit. "Ganz so schwierig, wie es scheint, ist es aber nicht", sagt Weiß. "Das kann jeder eigentlich recht schnell lernen." Die Belohnung für die Mühe sind die öffentlichen Auftritte. Diese sind dann allerdings nicht mehr bei Königen und Fürsten am Hofe, sondern bei Veranstaltungen wie dem Hohenheimer Uni-Fest "Dies Academicus" oder bei Mittelalterfesten. Eines hat sich aber in all den Jahrhunderten nicht geändert: "Viele Männer tanzen einfach nicht gerne", sagt Weiß. Und deshalb sucht das Trabuchetto-Ensemble auch immer Verstärkung - natürlich auch weibliche.

Das Trabucchetto-Ensemble übt montags von 20.15 Uhr an im Treffpunkt Degerloch, Mittlere Straße 17.
Weitere Informationen gibt's bei Mirjam M. Weiß, Telefon 71 72 92.
Prunkvolle Kostüme gehören zu historischen Tänzen wie Pavane oder Gaillarde einfach dazu.

Foto: z

Südkurier 26. Juni 2002

103 Pferde bei Reiterfest dabei

Erste Dressurprüfung in Wald für Frauen im Damensattel

Beim 26. Reiterfest in Wald klang 171 Mal die Startglocke für die Teilnehmer. 103 Pferde gingen an den Start. Erstmals gab es im Rahmen des Reiterfests eine Dressurprüfung für das Reiten im Damensattel, eine in Deutschland noch junge Turnier-Disziplin.


Wald
(fah) Die Veranstaltung der Reitervereinigung Wald-Ruhestetten stand ganz im Zeichen von sengender Sonnenhitze mit Temperaturen von 35 Grad im Schatten. Die Hitze dürfte der Grund fur das Ausbleiben der gewohnt großen Zahl von Zuschauern gewesen sein, meinten die Ausrichter. So blieben die Reiter fast unter sich.
Da half auch nicht das neu ins Programm genommene Reiten im Damensattel. Bei dieser Dressurprüfung sitzt die Reiterin seitlich auf dem Pferd. Vier Frauen aus Calw, Sigmaringen und Wolfegg hatten sich für die Prüfung Klasse E mit Musik gemeldet. Das Reiterfest in Wald ist bisher das einzige Turnier fur das noch exotisch wirkende Damenreiten. Wertnoten gibt es für das Reiten und für die künstlerische Gestaltung.
Anschluss und Höhepunkt ist jedes Jahr die Springprüfung Klasse A mit Stechen. Seit zehn Jahren ist Siegfried Schnell aus Neuhausen ob Eck verantwortlich für den Parcours. Für das Normalspringen hatte er 17 Hindernisse auf 380 Meter Turnierstrecke aufgestellt, beim Stechen waren es noch fünf. Fünf von 17 Reiter waren in das Stechen gekommen. Turnierrichter waren Hans Eisele aus Bad Saulgau und Norbert Baur aus Ehingen.
Besonders bei der Dressur hatten Reiter und Pferde mit einer weiteren Belastung zu kämpfen. Geradezu überfallartig hatten sich Blut saugende Bremsen auf die Pferde gestürzt, war von einem Richter zu hören.
Der erste Tag stand im Zeichen der Vereinsmeisterschaft im Springen und der Dressur sowie dem Reiterwettbewerb und einem Freundschaftsspringen für Junioren und Senioren. Der Sonntag begann mit der A-Dressur. Hier waren 17 Reiter im Sandplatz. Mit ihrem reiterlichen Lehrprogramm trat die Voltigiergruppe des Reitvereins Sauldorf auf. Zur besten Zeit hatten die vier Reiterinnen im Damensattel ihren großen Auftritt. Es folgten das Stilspringen, ein nochmaliges Staffettenspringen und die Springprüfung Klasse A mit Stechen um den groRen Preis von Wald. Hier überreichte Bürgermeister Müller den Preis.

Beim Reitertag in Wald sah man zum ersten Mal das Reiten im Damensattel.
Im Bild:
Sabine Keck aus Horb

FAH/ Bild: HAHN

 

Odenwälder Zeitung 12. Juni 2002

"Trabucchetto" sorgten für den Höhepunkt

Gelungenes Gemeindefest der evangelischen Kirchengemeinde Wald-Michelbach

Wald-Michelbach
. (kko) Mit dem Auftritt der Tanzgruppe "Trabucchetto" aus Stuttgart erlebte das Gemeindefest der evangelischen Kirchengemeinde Wald-Michelbach einen echten Höhepunkt. Das Fest wurde mit dem Sommerprogramm von Singschule, Kinderchor und Flötenkreis eröffnet, die zwei szenischen Kantaten "Der Samaritaner" und "Die Bremer Stadtmusikanten" kamen bei den Zuschauern sehr gut an.
Am Sonntag begann das Fest mit einem Familiengottesdienst, an dessen Gestaltung auch der Kindergarten beteiligt war. Anschließend trafen sich die Gemeindemitglieder zum geselligen Beisammensein im Kirchgarten, die Organisatoren hatten sich speziell für den Nachwuchs sehr viel einfallen lassen. Ballonwettbewerb, Schminkecke, die auf dem angrenzenden Park- und Festplatz aufgebaute Hüpfburg und etliche weitere Spielangebote machten den Kindern sichtlich Spaß. Gern nutzten sie auch die Buttonmaschine, um sich mit viel Phantasie gestaltete Sticker anzufertigen. Natürlich kam auch das leibliche Wohl an diesem Tag nicht zu kurz. Die Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr Wald-Michelbach unterhielt die Besucher mit einem beschwingten Platzkonzert.
Unter dem Motto "Lob der Musik" präsentierte der Sing- und Spielkreis am Nachmittag stimmungsvolle Madrigale,
Ti-tel wie ,,Nun fanget an, ein guts Liedlein zu singen" oder ,,Musica, die ganz lieblich Kunst" fvihrten den Zuhorern das Lob der Musik deutlich vor Augen. Mit ,,Viele verachten die edele Musik" wurde ein Zusammenhang zwischen Himmel und Erdc hergestellt, hieß es in diesem Lied doch unter anderem ,,die hier Musik verachten, sollen droben das Sanctus nicht hören".
"Liebe - mal so, mal so" war das Thema des zweiten Programmteils. Kantor Wolfgang Kopf übersetzte verschiedene Textpartien für das Publikum und ergänzte diese Texte auch noch mit einigen unterhaltsamen "Gebeten", in denen das Thema Liebe mit ganz spitzer Zunge behandelt wurde.
Im dritten Teil des musikalischen Programms ging Kopf darauf ein, dass in früheren Zeiten oft weltliche Lieder mit anderen Texten in die Kirche übernommen wurden, um die Menschen in die Gotteshäuser zu bringen. So habe sich aus dem Liebeslied "Mein Gemüth ist mir verwirret", das anschließend zu hören war, später eines der schönsten Passionslieder entwickelt.
Höhepunkrt der Veranstaltung war natürlich der Auftritt der Tanzgruppe. Dazu erläuterte Kopf, schon Martin Luther habe das Tanzen in der Kirche befürwortet, "damit nicht alle Musik dem Teufel gehöre". Zu verschiedenen Zeiten sei der Tanz zwar von der Kirche wegen seiner
Körperlichkeit abgelehnt worden, manche Menschen seien auch in Tanzsucht verfallen und batten tagelang nicht aufhören können. Dennoch gehöre eigentlich zu jeder großen Veranstaltung eine gewisse "Choreografie". Persönlich vertrat er den Standpunkt: "Wenn ihnen beim langweiligen Singen am Sonntagvormittag die Idee kommt, eigentlich müsste das alles etwas lebendiger sein, ist schon viel gewonnen."
Die acht Tänzer machten auf die Zuschauer nicht nur mit ihren überaus gezierten Schritten, Hüpfern und kleinen Sprüngen besonderen Eindruck, die Wirkung wurde durch die historisch exakten Kostüme zusätzlich verstärkt Fur die Überwalder war es etwas ganz Besonderes, die getanzten Choräle mitzuerleben. Sie bedankten sich bei den Akteuren immer wieder mit kräftigem Applaus.
Die Gruppe "Trabucchetto" erarbeitete sich die Choreografie ihrer Tänze anhand von Tanzbeschreibungen aus den Archiven der Höfe des 15. Jahrhunderts, bei ihrem Auftritt in Wald-Michelbach zeigten sie so märchenhaft klingende Tänze wie Pavane, Galliarde, Allemande mit Tripla, Spagnoleto, Bella Gioiosa oder Contrapasso Nuovo. Zwischen den einzelnen Tänzen defilierten sie ganz im Stil des höfischen Lebens. Mit lang anhaltendem Applaus belohnte das Publikum die Akteure fur die beeindruckende Darbietung
Das Gemeindefest der evangelischen Kirchengemeinde Wald-Michelbach war eine gelungene Sache. Auch die kleinen Besucher hatten dabei eine Menge Spaß.

Bild: Arnold

STUTTGART UND DIE REGION,   8. Juli 2006
Tanz der Renaissance: Würdevolle Schritte im Zopfmuster

Projekt /
Das Ensemble Trabucchetto


Sequito, Passi, sagt Frank Meyer.
Er steht in der Mitte des Gemeindesaals und hält ein Blatt Papier in der Hand.
"Spezzato, spezzato", liest er weiter vor.
Tanz der Renaissance ist angesagt...


Weiter zum Zeitungsbericht vom Samstag, 8. Juli 2006
Blick vom Fernsehturm,   17. November 2006

Tanzen wie bei Hofe

Die Degerlocher Gruppe Trabucchetto pflegt historische Tanze der Renaissance -
auch in prächtigen Kostümen


Degerloch. "Kleine Falle" bedeutet das Wort 'Trabucchetto'.
Es bezeichnet auch eine Tanzfigur der Renaissance.
Und genau mit diesem Metier beschäftigt sich seit 16 Jahren das gleichnamige Degerlocher Ensemble für historischen Tanz....


Weiter zum Zeitungsbericht von Martin Bernklau
Presseberichte
Artikel von intonation, Stuttgarter Musikschule, Ausgabe 18, 2007/1

Tanz und Musik in Degerloch

Die Idee war einfach: Wenn wir schon unter einem Dach beheimatet sind, könnten
wir doch auch zusammen auftreten.
So wurde das Projekt "Tanz und Musik" geboren.
Wir, das sind das Ensemble für historischen Tanz "Trabucchetto" und der Bezirk
Degerloch der Stuttgarter Musikschule.
Aber was tanzen die eigentlich? Renaissancetanz, wie sieht das aus?
Einige Lehrer machten sich auf, die Tänzer bei einer Probe zu besuchen.
Und was man dort zu sehen bekam, war eindrucksvoll...


Weiter zum Zeitungsbericht von Andreas Wilhelm
Foto: Werner Scheff
DIE RHEINPFALZ    KULTUR REGIONAL                                   Dienstag 20.02.2007

SPUCKT UND SCHNEUZT NICHT, PLAUDERT SCHICKLICH
Das Tanzensemble „Trabucchctto" entführt in der Parkvilla des Mußbacher Herrenhofs
in die höfische Gesellschaft der Renaissance

Bericht von Anke Wanger

Wer möchte nicht einmal eintauchen in längst vergangene Lebenswelten?
Das Tanzensemble „Trabucchetto" aus Stuttgart bot eine gute
Gelegenheit dazu und entführte am Sonntagnachmittag einige Dutzend
Besucher beim Parkvillakonzert im Mußbacher Herrenhof an die
europäischen Fürstenhöfe des 15. und 16. Jahrhunderts...


Weiter zum Zeitungsbericht von Anke Wanger
Foto: LM

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